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02.04.2007 GIS-basierte Entscheidungsgrundlagen für die Freiraumplanung der Stadt ZürichGrün Stadt Zürich hat ein GIS-basiertes Berechnungsmodell zur Ermittlung der Freiraumversorgung für die Kurzzeiterholung der Wohnbevölkerung und der Beschäftigten eingeführt. Öffentliche multifunktionale Freiräume im nahen Wohn- und Arbeitsplatzumfeld sind ein wichtiger Faktor der Wohn-, Arbeits- und damit der Lebensqualität. Pro Einwohnerin und Einwohner rechnet Grün Stadt Zürich mit einem Bedarf von 8 qm Freiraum innert einer Fussdistanz von maximal fünfzehn Minuten, pro Beschäftigte oder Beschäftigter mit 5 qm Freiraum. Das Berechnungsmodell baut auf den Vorarbeiten des Freiraumkonzepts 1986 samt Freiraumversorgungskarten auf. Aufgezeigt werden Versorgungsdefizite sowie Zugangsprobleme zu Freiräumen. Die resultierenden Versorgungskarten mit Aussagen in Häuserblockgenauigkeit dienen als Grundlage für Freiraummassnahmen im Bestand und in Umstrukturierungsgebieten. Das Instrument wird entsprechend für das gesamtstädtische Monitoring sowie für Prognosen und Szenarien zu Umstrukturierungsgebieten eingesetzt. Herzstück des Modells ist die Berechnung der Versorgung mit öffentlichem, multifunktionalem Freiraum. Diese erfolgt mit ArcGIS (ArcInfo, Spatial Analyst). In weiteren Schritten wird dann in einer kombinierten Betrachtung der Anteil des privaten Freiraumes im Wohnumfeld berücksichtigt, und es werden Aussagen zu mit Freiraum unterversorgten Gebieten bzw. zu heiklen Gebieten für die Nachverdichtung gemacht. Mit dem programmierten Makro können effizient Prognoseberechnungen durchgeführt und damit auch Aussagen zu zukünftigen Entwicklungen gemacht werden. Das Modell und die Anwendung sind in einer umfassenden Dokumentation beschrieben, die bei Grün Stadt Zürich bezogen werden kann. Entwickelt wurde das komplexe Makro von GIS-Planung Büchli, Winterthur. Ansprechpartner: Kartenbeispiel
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